Berechnen Sie Ihren Körpermasseindex
Flavonoide der Süßholzwurzel verhinderten die Konzentration von Fettschichten am Bauch sowie die Gewichtszunahme bei Ratten und bei übergewichtigen C57BL/6J-Mäusen, die sehr fettreich ernährt wurden.
Aoki F, Honda S, Kishida H, Kitano M, Arai N, Tanaka H, Yokota S, Nakagawa K, Asakura T, Nakai Y, Mae T.
Functional Food Ingredients Division, Kaneka Corporation, Japan.
Extrakt
Bei fettleibigen, übergewichtigen C57BL/6J-Mäusen wurde eine Flavonoid-Lösung aus Süßholzwurzel verwendet, um seine Wirkung zu untersuchen. Die Lösung, die hydrophobe Flavonoide enthält, wurde mit Hilfe von Ethanol aus der Süßholzwurzel extrahiert. Die Lösung, die hydrophobe Flavonoide wurde mit Hilfe von Ethanol aus der Süßholzwurzel extrahiert. Die Lösung aus Süßholzwurzel-Flavonoiden ist eine mittelkettige Triglyzerid-Mixtur, die Glabridin, das hauptsächliche Flavonoid aus der Süßholzwurzel in einer Konzentration von 1,2% (w/w) enthielt. Übergewichtige Mäuse wurden mit stark fetthaltiger Nahrung ernährt, in der in folgendem Verhältnis Flavonoid-Lösung aus Süßholzwurzel enthalten war: 0 (Kontrolle), 0,5 %, 1,0% oder 2,0% 8 Wochen lang. Bauchfettkonzenration und Körpergewicht sanken verglichen mit der Kontrollgruppe bei der Gruppe mit 1-2% Flavonoid-Lösungen aus Süßholzwurzel wesentlich. Eine histologische Untersuchung weist nach, dass sich die Fettzellen verkleinerten und sich der fette, degenerative Zustand der Leberzellen in der Gruppe,die 2% Flavonoid-Lösung erhalten hatte, verbesserte. Eine DNS-Analyse der Leber wies eine Verbesserung der genspezifischen Beta-Oxidation sowie eine Verringerung der Fettsäure-Synthese bei der Gruppe mit 2% Flavonoid-Lösung aus Süßholzwurzel nach. An diesen Ergebnissen zeigt sich, dass Flavonoid-Lösungen aus Süßholzwurzel bei durch Ernährung verursachtem Übergewicht eine schützende und heilende Wirkung besitzen, indem die mit dem Lipid-Stoffwechsel verbundene Genexpression in der Leber korrigiert wird.
Biosci Biotechnol Biochem., Januar 2007; 71(1):206-14. Epub 7. Januar 2007
Jong Soon Kang1, Jee Youn Kim2, Sang-Bae Han2, Kiho Lee1, Song-Kyu Park1 and Hwan Mook Kim1
1 KRIBB, Cheongwon, Korea, Republic of 2 Chungbuk National University, Cheongju, Korea, Republic of
Glabridin verhindert die Entwicklung und Funktion von dendritischen Zellen, indem es die Aktivierung von NF- B/Rel und MAPKs blockiert.
Exzerpt
Über Glabridin ist allgemein bekannt, dass es antimikrobiell und gegen Entzündungen wirkt sowie über die Fähigkeit verfügt, das Gefäßsystem zu schützen.
. Ziel dieser Studie war, die Wirkung von Glabridin auf die Entwicklung und hinsichtlich der Funktion von dendritischen Zellen sowie der dafür verantwortlichen molekularen Mechanismen zu untersuchen. Im Verhältnis der Dosierung von Glabridin verringerte sich der durch Lipopolysaccharide (LPS) verursachte Ausstoß von Ausreifungsmarkern für dendritische Zellen wie CD80, CD86 und die Molekülgruppe MHC II, ohne dass es irgendeine Wirkung auf die Lebensfähigkeit der Zellen gehabt hätte. Die Schutzfunktion von Glabridin zeigt sich darin, dass sich die vermehrten Endocyten unter Einwirkung der LPS-Anwendung verringerten. Zusammengefasst zeigen die Ergebnisse, dass Glabridin Entwicklung und Funktion des durch Lipopolysaccharide (LPS) verursachten Ausstoßes von Ausreifungsmarkern für dendritische Zellen verhindert, auch teilweise dadurch, indem es den Weg von NF- B/Rel und MAPK stoppt.
Biosci Biotechnol Biochem. Januar 2007;71(1):206-14. Epub 7. Januar 2007
Flavonoide der Süßholzwurzel verhindern die Konzentration von Fettschichten am Bauch sowie die Gewichtzunahme bei C57BL/6J-Mäusen, die sehr fettreich ernährt wurden und übergewichtig waren.
Aoki F, Honda S, Kishida H, Kitano M, Arai N, Tanaka H, Yokota S, Nakagawa K, Asakura T, Nakai Y, Mae T.
Functional Food Ingredients Division, Kaneka Corporation, Japan.
Exzerpt
Bei übergewichtigen C57BL/6J - Mäusen mit sehr hohem Körperfettanteil wurde eine Flavonoide enthaltende Lösung aus Süßholzwurzel verwendet, um ihre Wirkung zu überprüfen. Die hydrophobe Flavonoid-Lösung wurde durch Extraktion mit Ethanol aus Süßholzwurzeln gewonnen. Die Lösung aus Süßholzwurzel-Flavonoiden ist eine mittelkettige Triglyzerid-Mixtur, die Glabridin als vorherrschendes Flavonoid aus der Süßholzwurzel in einer Konzentration von 1,2% (w/w) enthielt. Übergewichtige Mäuse wurden mit stark fetthaltiger Nahrung ernährt, in der in folgendem Verhältnis Flavonoid-Lösung aus Süßholzwurzel enthalten war: 0 (Kontrolle), 0,5 %, 1,0% oder 2,0% 8 Wochen lang. Bauchfettkonzenration und Körpergewicht sanken wesentlich verglichen mit der Kontrollgruppe bei der Gruppe mit 1-2% Flavonoid-Lösungen aus Süßholzwurzel. Eine histologische Untersuchung weist nach, dass sich die Fettzellen verkleinert hatten und sich der fette, degenerative Zustand der Leberzellen in der Gruppe, die 2% Flavonoid-Lösung erhalten hatte, verbesserte. Eine DNS-Analyse der Leber wies eine Verbesserung der genspezifischen Beta-Oxidation sowie eine Verringerung der Fettsäure-Synthese bei der Gruppe mit 2% Flavonoid-Lösung aus Süßholzwurzel nach. An diesen Ergebnissen zeigt sich, dass Flavonoid-Lösungen aus Süßholzwurzel bei durch die Ernährung verursachtem Übergewicht eine schützende und heilende Wirkung besitzen, indem die mit dem Lipid-Stoffwechsel verbundene Genexpression in der Leber korrigiert wird.
Antimikrobisches Potenzial der Süßholzwurzel (Glycyrrhiza glabra)
Gupta VK, Fatima A, Faridi U, Negi AS, Shanker K, Kumar JK, Rahuja N, Luqman S, Sisodia BS, Saikia D, Darokar MP, Khanuja SP.
Genetic Resources and Biotechnology Division, Central Institute of Medicinal and Aromatic Plants (CSIR), Kukrail Picnic Spot Road, P.O. CIMAP, Lucknow 226015, India.
Exzerpt
In dieser Studie wurde ein mögliches antimikrobisches Potenzial der Süßholzwurzel (Glycyrrhiza glabra) untersucht. Die antimikrobische Wirksamkeit von Glycyrrhiza glabra wurde bei einer Konzentration von 500 microg/L gemessen. In einer durch Bioaktivität gesteuerten phytochemischen Analyse zeigte sich Glabridin potenziell aktiv gegenüber Mycobaterium tuberculosis H(37)Ra und H(37) Rv in einer Konzentration von 29,16 microg/L. Mit seiner antimikrobischen Wirksamkeit wurden grampositive und gramnegative Bakterien beherrscht. Die Ergebnisse weisen auf eine potenzielle Nutzung der Süßwurzel hin - über systemische Versuche mit antituberkulärem Material und AntiTB-Testen.
J Ethnopharmacol. März 2008 5;116(2):377-80. Epub 4. Dezember 2007
Die pharmakokinetische, klinische Sicherheit von Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösungen und Glabridin beim gesunden Menschen
Aoki F, Nakagawa K, Kitano M, Ikematsu H, Nakamura K, Yokota S, Tominaga Y, Arai N, Mae T.
Sektion für Zusammensetzung funktioneller Nahrung, Kaneka-Kollegium, 1-8 Miyamae-machi, Takasago, Hyogo 676-8688, Japan. Fumiki.Aoki@kn.kaneka.co.jp
Exzerpt
Objekt: Süßholzwurzel-Flavonoide besitzen zahlreiche physiologische Wirkungskräfte wie beispielweise die Verringerung der Fettschicht im Bauchbereich, weiterhin eine hypoglykämische und antioxidante Wirkung. Die Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung verfügt über neue Diät-Inhaltsstoffe, die in mittelkettigen Triglyzeriden (MCT) gelöste Süßholzwurzel-Flavonoide enthalten. Glabridin ist eines von bioaktiven Flavonoiden, das Glycyrrhiza glabra L. enthält, was auch in Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösungen in großer Menge zu finden ist. In dieser Studie wurde die Sicherheit von Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösungen am gesunden Menschen untersucht und das Profil von Glabridin-Plasma-Konzentrat als Marker-Bestandteil definiert.
Ergebnisse: Eine pharmakinetische Untersuchung mit einfacher Dosierung, die bei einem gesunden, männlichen Probanden (n=5) durchgeführte wurde, wies die völlige Aufnahme von Glabridin nach. Die maximale Konzentration (Cmax) wurde im Verlauf von ungefähr 4 Stunden (Tmax) erreicht und wurde dann 10 Stunden nach jeder Einnahme in der einfachen Phase langsam ausgeschieden. Cmax und AUC (0-24 h) wuchsen im gleichen Verhältnis mit der Dosis. Die bei gesunden männlichen und weiblichen Probanden über 1 und 4 Wochen durchgeführte Studie mit doppelter Dosis weist nach, dass Glabridin- Plasma innerhalb von 2 Wochen bei einer Dosierung der Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung von 300-1200 mg/Tag das Niveau der Ausgeglichenheit erreichte. Bei den Human-Versuchen mit drei Einnahmen gab es in den hämatologischen und biochemischen Parametern keine klinisch meritorischen Veränderungen. Alle untersuchten klinischen Bereiche blieben unverändert, unabhängig von der Dosierung, auch bei wiederholter 4-wöchigen Verabreichung.
Schlussfolgerung: Durch diese Studien wird belegt, dass die tägliche Verabreichung von Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung bis 1200 mg/Tag sich als sicher erweist. Das ist der erste Artikel, der die Sicherheit von Süßholzwurzel-Flavonoiden nachweist und auch der erste Artikel über Glabridin hinsichtlich der Pharmakokinese bei Humanprobanden.
J Am Coll Nutr. Juni 2007;26(3):209-18.
In der Untersuchung, die zufällig zusammengestellt, doppelt blind und Placebo kontrolliert war, senken Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösungen bei Übergewicht das gesamte Körperfett sowie die Menge der inneren Fette.
Tominaga Y, Nakagawa K, Mae T, et al.
ASüßholzwurzel-Flavonoid-Lösung (Glycyrrhiza glabra) enthält hydrophobe Flavonoide. Die vom Verfasser dieser Studie früher durchgeführten Tierversuche weisen nach, dass Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung bei übergewichtigen, zuckerkranken Mäusen Gewichtszunahme und Ablagerung von innerem Fett zurückdrängte. Eine frühere klinische Untersuchung zeigte, dass Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung Gewichtszunahme bei übergewichtigen Probanden sicher zurückdrängt. In dieser Studie wurden Auswirkungen, Sicherheit und optimal wirkende Dosierung von Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung auf das gesamte Körperfett sowie das innere Fett bei übergewichtigen Probanden geprüft und belegt.
An der Forschung nahmen 56 Männer und 28 Frauen im Lebensabschnitt der Postmenopause teil. Die Probanden waren im Alter zwischen 40 und 60 Jahren und ihr Körpermasseindex (BMI) lag zwischen 24-30 kg/m2. Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung wurde durch Extraktion mit Ethanol aus Süßholzwurzeln gewonnen, dazu wurde ein mittelkettiger Triglyzerid-Extrakt (MCTs) gegeben, der 30% Süßholzwurzel-Lösung und 70% MCTs enthielt. Der Extrakt wurde auf 1% Glabridin eingestellt. Weniger als 0,005% Glycyrrhizinsäure war enthalten, ein mit Hypokaliämie (hoher Kaliummangel) und anderen Problemen verbundener Inhaltsstoff. Die Kapseln mit Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung enthielten 300 mg Süßholzwurzel-Extrakt und 33 mg Bienenwachs, die Placebo-Kapseln dagegen 300 mg MCTs und 33 mg Bienenwachs. Die Probanden nahmen die Kapseln täglich einmal vor dem Abendessen mit Wasser über 8 Wochen ein. Es wurden 4 Gruppen nach dem Zufallsprinzip eingeteilt: Die Placebo-Gruppe (n=19) erhielt täglich 3 Kapseln, die Gruppe mit niedriger Dosierung (n=20) 1 Kapsel und 2 Placebo-Kapseln (300mg Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung/Tag), die Gruppe mit mittlerer Dosierung (n=21) 2 Kapseln und 1 Placebo-Kapsel (600 mg Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung/Tag) und die Gruppe mit hoher Dosierung (n=21) 3 Kapseln mit Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung (900 mg Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung/Tag). Im Forschungsverlauf wurde der Köpermasseindex der Probanden mit Hilfe der Doppelröntgen-Absorptiometrie (DXA) gemessen. Weiterhin wurden das Unterhautfettgewebe und innere Fett durch Computertomografie (CT) gemessen. Als Ausgangsbasis wurden Blutproben genommen, was 4 bzw. 8 Wochen nach der Behandlung wiederholt wurde.
Zu Beginn waren in jeder Gruppe 21 Probanden, 14 Männer und 7 Frauen. Es gab 2 Rücktritte in der Placebo-Gruppe: 1 Mann aus persönlichen Gründen, ein anderer wegen einer Lumbago. Ein Proband fiel wegen Lumbago aus der 300 mg - Gruppe aus. Die Kalorienzufuhr bei den Probanden änderte sich während der Behandlung über die 4 bzw. 8 Wochen nicht wesentlich. Die Probanden aus der Gruppe mit 900 mg Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung stellten ein erhebliches Absinken von Körpermasse und Körpermasseindex verglichen mit dem Ausgangspunkt nach 4 und 8 Wochen Behandlung (je P<0,05) fest. Bei den Probanden aus der Gruppe mit 900 mg Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung waren die Veränderungen bei Körpermasse und Körpermasseindex wesentlich höher als im Fall der Placebo-Gruppe (je P<0,005). Während in der Gruppe mit 3 Kapseln Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung die Körpermasse verglichen mit dem Ausgangspunkt nach 8 Wochen Behandlung erheblich sank (P<0,05), gab es in der Placebo-Gruppe keine Veränderungen. Computertomografie-Aufnahmen (CT) weisen nach, dass die innere Fettmasse verglichen mit dem Ausgangspunkt allein in der Gruppe mit 900 mg Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung stark abnahm (P<0,05). Die Forschungen ergaben keine wesentlichen Veränderungen beim Unterhautfettgewebe.
Ein wesentliches Absinken des gesamten und des LDL-Cholesterinspiegels wurde durch die Forschung bei der Gruppe mit 900 mg Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung festgestellt (je P<0,05). Das zeigt, dass der durch Ethanol-Extraktion aus Süßholzwurzeln gewonnene Extrakt bei Patienten mit hohem Cholesterinspiegel den LDL-Cholesterinspiegel senkt. Neben erheblichen Veränderungen blieben die biochemischen und hämatologischen Parameter im Normalbereich. Weiterhin blieben die subjektiven Symptome normal, unabhängig von der Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung.
Die festgestellte Abnahme von Körpermasse und Körperfett ist das Ergebnis einer gesteigerten Energieabgabe durch Aktivierung der beta-Oxidation und Verhinderung der Lipogenese. Weitere Studien sind notwendig zur Interpretation der Abnahme des Körperfetts und zur Analyse der Veränderungen des durch Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung ausgelösten Stoffwechsels im Fett- und Muskelgewebe.
Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass mit der Einnahme von mindestens 300 mg/ Tag Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung (besser noch 900 mg/Tag) Fettsucht und metabolisches Syndrom bei einer gleichzeitigen Änderung des Lebensstils mit Diät und Bewegung vermieden werden kann.
Obes Res Clin PRAC. 2009; 3 (3): 159-178.
Flavonoide, die im Süßholzwurzel-Extrakt enthalten sind, verhindern die Entstehung von Überschuss an innerem Fett am Bauch sowie die Erhöhung des Zuckerspiegels bei übergewichtigen, zuckerkranken KK-A(y)-Mäusen.
NAKAGAWA K(Kaneka Corp., Osaka, Jpn) KISHIDA H(Kaneka Corp., Hyogo, Jpn) ARAI N(Kaneka Corp., Osaka, Jpn) NISHIYAMA T(Kaneka Corp., Osaka, Jpn) MAE T(Kaneka Corp., Osaka, Jpn)
Exzerpt
Süßholzwurzel ist eine der am häufigsten verwendeten Pflanzen in der traditionellen Heilkunde. In dieser Studie wurden die hydrophoben Flavonoide von Glycyrrhiza glabra L. einer Kontrolle hinsichtlich ihrer Wirkung auf den Blutzuckerspiegel und bei im Bauchbereich entstehender Fettschichten unterzogen im Falle von zuckerkranken KK-A(y)- Mäusen. Ein Teil der hydrophoben Flavonoide wurde aus Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung hergestellt und durch weitere Ethanol-Extraktion aus Süßholzwurzeln mit mittelkettigem Triglyzerid-Extrakt (MTC) angereichert sowie mit Glabridin-Konzentrat, welches das Hauptflavonoid der Süßholzwurzel darstellt, in 1,2%igem Öl angepasst. Sechs Wochen alte KK-A(y)-Mäuse wurden in 5 Gruppen eingeteilt (n=6/Gruppe) und mit stark fetthaltiger Nahrung ernährt, die folgende Bestandteile enthielt: 0 (Kontrolle), 0,5%, 1% oder 2 % Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung oder 0,5% konjugierte Linolsäure (CLA) über 4 Wochen. Verglichen mit der Kontrollgruppe sank das Körpergewicht und das Wachstum von Fettgewebe (p<0,05) unter Einwirkung von 2% Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung in der Nahrung. Der Blutzuckerspiegel sank nach 2 bzw. 4 Wochen bei jeder Nahrungsaufnahme, die Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung enthielt. Obwohl bei der Ernährung mit CLA das Körpergewicht abnahm (p<0,05), erhöhte sich verglichen mit der Kontrollgruppe der Blutzuckerspiegel (p<0,05) nach 2 Wochen. Weiterhin stimmulierten Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung und Ethanol-Extrakt aus Süßholzwurzeln die Differenzierung von humanen Fettzellen in In-Vitro-Milieu. Die Ergebnisse zeigen, dass hydrophobe Flavonoide der Süßholzwurzel das Bauchfett vermindern und über eine hypoglykämische Wirkung verfügen, mutmaßlich wegen der aktivierenden Wirkung auf PPAR-Gamma (peroxisome proliferator-activated receptor-gamma)
Biol Pharm Bull; VOL.27;NO.11;PAGE.1775-1778(2004) ; Japan
Die Wirkung des Antioxidants Glabridin auf die Oxidation von LDL
Carmeli E, Fogelman Y.
Physical Therapy, Tel Aviv University, Tel Aviv, Israel.
Exzerpt
Die Studie wurde durchführt, um die antioxidante Wirkung des natürlichen Polyphenols Isoflavon (Glabridin) bezüglich auf die LDL-Oxidation zu ermitteln. Die Bestimmung der LDL-Quantität wurde durch Messung der Entstehung von Thiobarbitursäure-reaktiven Substanzen (TBARS) festgestellt. Der Ethanol-Extrakt aus Süßholzwurzeln wurde gesunden Probanden oral über 6 Wochen verabreicht. Der oxidative Stress-Spiegel der Probanden sank im gleichen Maße wie die LDL-Oxidation um 20% sank. Es kann festgestellt werden, dass die regelmäßige Einnahme von Glabridin LDL vor Oxidation schützen kann.
Toxicol Ind Health. Mai-Juni 2009; 25 (4-5):321-4.
Studie zur Toxizität von Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung bei wiederholter Dosierung innerhalb von 90 Tagen
Nakagawa K, Kitano M, Kishida H, Hidaka T, Nabae K, Kawabe M, Hosoe K.
Functional Food Ingredients Division, Healthcare Products Business Unit, Kaneka Corporation, 3-2-4, Nakanoshima, Kita-ku, Osaka 530-8288, Japan.
Exzerpt
Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung ist ein neuer, funktioneller Bestandteil von Nahrungsmitteln, der aus hydrophoben Polyphenolen mit mittelkettigem Triglyzerid-Extrakt (MTC) besteht. Im Interesse einer Beurteilung der Sicherheit wurde oral ein Toxizitäts-Test über 90 Tage an Ratten unter Verwendung von Konzentrat aus Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung (2,90% Glabridin) durchgeführt. Die männlichen und weiblichen Tiere wurden in je eine Gruppe eingeordnet (10 Weibchen oder Männchen/ pro Gruppe). Sie erhielten Maisöl (Negativkontrolle), MCT (Kontrollmittel) oder 400, 600, 800 oder 1600 mg/kg Konzentrat aus Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung. Insgesamt hatte Süßholzwurzel-Flavonoid-Lösung eine gerinnungshemmende Wirkung bei beiden Geschlechtern. Es konnte keine schädliche Wirkung durch die Lösung festgestellt werden und den weiblichen Tieren konnte 800 mg/kg/Tag, den männlichen ca. 400 mg/kg/Tag verabreicht werden.
Food Chem Toxicol. Juli 2008;46(7):2349-57. Epub 21. März 2008
Die aktiven Bestandteile im Glycyrrhiza glabra-Extrakt und die AntiPilz-Wirkung von Glabridin
Fatima A, Gupta VK, Luqman S, Negi AS, Kumar JK, Shanker K, Saikia D, Srivastava S, Darokar MP, Khanuja SP.
Genetic Resources and Biotechnology Division, Central Institute of Medicinal and Aromatic Plants (CSIR), Kukrail Picnic Spot Road, P. O. CIMAP, Lucknow 226015, Indien.
Exzerpt
Aktive Bestandteile der Süßholzwurzel (Glycyrrhiza glabra) sind das Glabridin, dessen gesamte aktive Stoffe gegen Hefepilze sowie Fadenpilze wirken. Weiterhin zeigt Glabridin Wirkung gegen resistente Mutanten des Candida-Pilzes, zumindest bei einem hemmenden Konzentrat von 31.25-250 microg/mL.
Phytother Res. August 2009;23(8):1190-3.
Glabridin (Süßholzwurzel-Extrakt), Bioflavonoid-Komplex (lyophiles Mahlgut von Kernen/Fruchtschalen von roten Trauben, Mohrenhirse, roten und schwarzen Johannisbeeren und Brombeeren, lyophiles Mahlgut der Fruchtschalen von Kirschen, Pflaumen und Äpfeln), Gelatine, L-Carnitin, Garcinia Cambogia- Extrakt (95% HCA), Grüner Tee, Zimt, Kudzu-Wurzel (Pueraria lobota), Ginsengwurzel (Panax ginseng), Koriander, Rhodiola rosea-Extrakt, Mahlgut von getrockneten Kürbiskernen, Coenzim Q10, Vitamin B6 (Pyridoxinhydrochlorid), Chrom (Chrom(III)-Chlorid), Jod (Kaliumjodid)
Einige Inhaltsstoffe näher betrachtet
Ginseng
Ginseng wird schon seit 400 Jahren angebaut. Diese Pflanze enthält wertvolle Wirkstoffe: Saponine, Öle, Phytosterol, Kohlenhydrate, Aminosäuren, Vitamine und Peptide. Seine Wirkstoffe beseitigen durch Stress verusachte Symptome und steigern die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit; sie verringern den Blutzuckerspiegel und haben eine stärkende Wirkung auf das Immunsystem. Laut Studien verfügt er über antoxidante Wirkungen einiger Fraktionen und kann eine wesentliche Rolle spielen bei der Verhinderung von Gefäßverkalkungen und bei der Entstehung von Lebererkrankungen sowie Augenkrankheiten.
Koriander
Seine Herkunft reicht bis in antike Zivilisationen zurück, denn schon im alten Ägypten und Palästina war es ein anerkanntes Aphrodisiakum. Der bekannte griechische Arzt Dioscorides empfahl ihn zur Steigerung der Samenproduktion. Koriander aktiviert auch den Blutkreislauf.
Rosenwurz (Rhodiola rosea)
Im Gebiet von Nordeurasien, in den hohen Bergen von Europa und Asien ist diese winterharte Pflanze heimisch. Schon die Wikinger benutzten sie, da sie auf Widerstandskraft und auf physische und kognitive Fähigkeiten aktivierend wirkt. Der Pflanze wurde eine stärkende Wirkung auf das Immunsystem zugeschrieben.
Aufgrund von Kenntnissen aus der Volksheilkunde wiesen sowjetische/russische Wissenschaftler seine Wirkungen nach.
An Rhodiola rosea-Extrakt wiesen sie nach, dass er eine adaptogene Wirkung besitzt. Im Ergebnis von Forschungen an Mensch und Tier bewiesen sie, dass der Organismus mental und physisch gestärkt wird und zahlreiche Erkrankungen wirkungsvoll bekämpft werden. Seine entzündungshemmende Wirkung wurde nachgewiesen, ebenso wie seine Rolle bei der Schmerzlinderung.
Kürbiskerne
Schon lange kennt man in der Naturheilkunde Kürbiskerne und Kürbiskernöl, die als Mittel gegen Blasen- und Prostataprobleme dienen.
Von Phytosterin, ein in Kürbiskernen enthaltener Stoff mit entzündungshemmender und entwässernder Wirkung, wird angenommen, dass das für die Unregelmäßigkeiten im Prostatagewebe verantwortliche männliche Geschlechtshormon abgeschwächt wird.
Vitamin B6 (Pyridoxin)
Pyridoxin-Coenzyme sind am Aminosäure-Stoffwechsel sowie am Fettabbau beteiligt.
Durch ihren Mangel kommt es zu krankhaften Haut- und Zungenveränderungen, Entzündungen der peripheren Nerven, zu epileptischen Krämpfen verbunden mit Blutarmut und Störungen im Nervensystem, zu verstärkter Talgdrüsenfunktion, Nervosität, Muskelschwäche, Haarausfall und zu Krämpfen der Extremitäten.
Q10
Q10ist ein solches Coenzym, das im Prozess der Energieproduktion der Zellen unverzichtbar ist.
Es ist ein lebenswichtiger Katalysator, der biochemische Prozesse beschleunigt und kanalisiert. Es ist vor allem in den "Kraftwerken der Zellen", in den sog. Mitokondrien, wo Nährstoffe in Energie umgewandelt werden, vorhanden. Das Coenzym Q 10 wirkt unterstützend bei der Erhaltung der geistigen und körperlichen Kondition und wirkt präventiv auf Herz- und Kreislauferkrankungen.
Glabridin (Süßholzwurzel-Extrakt), Bioflavonoid-Komplex (lyophiles Mahlgut von Kernen/Fruchtschalen von roten Trauben, Mohrenhirse, roten und schwarzen Johannisbeeren und Brombeeren, lyophiles Mahlgut der Fruchtschalen von Kirschen, Pflaumen und Äpfeln), Gelatine, L-Carnitin, Garcinia Cambogia- Extrakt (95% HCA), Grüner Tee, Zimt, Kudzu-Wurzel (Pueraria lobota), Benediktenkraut (Cnicus benedictus), Anis, Fenchel, Bockshornklee, Coenzim Q10, Vitamin B6 (Pyridoxinhydrochlorid), Chrom (Chrom(III)-Chlorid), Jod (Kaliumjodid).
Einige Inhaltsstoffe näher betrachtet
HCA (Garcinia cambogia)
HCA ist, wie durch Forschungen nachgewiesen wurde, in der Lage die Aktivität von fettverbrennenden Enzymen zu verstärken. Dadurch wird die Umwandlung von Kohlenhydraten in Fett erschwert.
Die durch Nahrung aufgenommene überflüssige Energie wird in der Leber und im Muskelgwebe in Form von Glykogen eingelagert. Sie wird deshalb auch oft als "gespeicherte Energie" bezeichnet. Wenn die Glykogen-Depots gefüllt sind, werden die überflüssigen Kalorien in Fett umgewandelt.
HCA verhindert laut Studien die Umwandlung von überflüssigen Nährstoffen in Fett und so kommt es nicht zu unerwünschten Fettansammlungen.
Es wurde nachgewiesen, dass es auch als Appetitszügler wirkt, was sich auch für das Abnehmen als günstig erweist.
Laut Forschungen kann mit 10%HCA durch die appetitszügelnde Wirkung die Kalorienzufuhr gedrosselt werden, wodurch es seltener zum "zwanghaften" Essen kommt. HCA wird aus der in Südasien heimischen Fruchtschale der Garcinia cambogia-Pflanze gewonnen.
In der ayurvedischen Heilkunst wurde es schon seit Jahrhunderten zur natürlichen Verringerung des Appetits und der Verdauungsförderung angewendet.
Kudzu
Kudzu ist eine aus Asien stammende Bohnenart (Pueraria Lobata), die seit Jahrhunderten als Nahrungsmittel dient.
Kudzu wirkt entgiftend, stabilisiert den Blutdruck und die Herzfunktion. Der Sterotonin- und Dopaminspiegel im Gehirn wird erhöht, was sich vorteilhaft auf den Gemütszustand auswirken kann. Gestärkt wird außerdem das Nervensystem und die Verdauungsprozesse.
Bockshornklee
Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum) ist eine aus der Antike bekannte Heilpflanze, deren Verwendung sich von Asien über Afrika nach Europa ausbreitete.
Phytoöstrogene sind darin enthalten, deren die Hormonproduktion regelnde Wirkung die Brustdrüsenentwicklung unterstützt. Weiterhin sind Linolensäure, Ölsäure, Palmitinsäure und Stearinsäure enthalten sowie Kalium, Eisen, VitaminB-Koplex, Vitamin A und Vitamin C.
In Afrika wird die Pflanze hauptsächlich zur Behandlung von Impotenz und Mestruationsbeschwerden genutzt.
Chrom
Chrom ist ein solches Spurenelement, das für viele Prozesse des Lebens unverzichtbar ist.
Unser Organismus speichert es in der Milz, der Leber und der Niere. Zu viel einfache Kohlenhydrate und raffinierte Speisen können die Chromaufnahme senken und seine Abgabe erhöhen. Die Gefahr einer Gefäßverkalkung kann gesenkt werden und kann auch eine Rolle spielen bei der Erhaltung der Knochendichte nach der Menopause.
Ein Mangel kann die Lipid-Werte (Cholesterin) im Blut ungünstig beinflussen. Eine Verwendung unterstützt die Erhöhung von HDL und das Absinken von TG. Bei Schlankheitskuren und Diäten kann es die Proportionen zur Magermasse unterstützend beeinflussen.
Jod
Jod ist der wichtigste Grundstoff für die Hormone (Thyroxin und Trijodthyronin), die den Stoffwechsel in der Schilddrüse regulieren.
Laut Angaben der WHO leiden 800-1000 Millionen Menschen unter Jodmangel und bei mehr als 10 Millionen Kindern entstehen durch Jodmangel geistige Behinderungen.
Infolge von Jodmangel kommt es zur Unterfunktion der Schilddrüse. In diesem Fall unterstützt die Einnahme von Jod das Abnehmen und verbrennt überflüssiges Fett im Organismus. Ausreichend Jod setzt mehr Energie frei, verbessert die Hirnfunktion und trägt zur Gesundheit von Haut, Haar, Nägeln und Zähnen bei. Wachstum ist ohne Jod nicht möglich.
Bei Jodmangel verlangsamt sich Herzrhythmus und Puls, die Körpermasse wächst, das Gedächtnis lässt nach, die geistige Leistung sinkt und der Organismus leidet unter Energiemangel.
Flavonoide
Durch die Verdauung von Nahrung durch unseren Organismus entstehen Freie Radikale. Freie Radikale sind kurzlebige Moleküle mit schneller Reaktionsfähigkeit. Wegen ihrer die Zellen zerstörenden Tätigkeit werden sie auch als Zellgifte bezeichnet.
Der Organismus ist schon lange in der Lage, ihre zerstörerische Wirkung abzuwehren und den Beginn schädlicher Prozesse zu verhindern, aber wo das nicht gelingt, können Funktionsstörungen auftreten. Eine Veränderung lebenswichtiger Molekularstrukturen verursacht Störungen in den biochemischen Abläufen des Körpers. Außerdem ist man während des gesamten Lebens den Schädigungen durch Freie Radikale ausgesetzt, was der Ausgangspunkt für das Altern und Krankheiten ist. Durch Freie Radikale verursachte Krankheiten können vielfältig sein; die bekanntesten sind die durch sie verursachten Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Tumorerkrankungen.
Pflanzliche Antioxidantien sind in der Lage die aggressiven Freien Radikalen zu neutralisieren. Sie schützen die Zellen vor Schadstoffen und vor Wirkungen der Karzinogene, stärken das Immunsystem und vermindern die Gefahr von Herzrhythmusstörungen.
Unter den Antioxidantien haben Flavonoide, die hauptsächlich in Fruchtschalen, Fruchtkernen und in den Stielen enthalten sind, eine herausragende Bedeutung.
Flavonoide sind solche pflanzliche Verbindungen, die als Immunstoffe und Nährstoffdepots im Lebenszyklus der Pflanze eine Rolle spielen, aber auch die Farben der Blüten und Früchte werden von ihnen beeinflusst.
Wissenschaftler begannen damit, Flavonoid-Verbindungen hinsichtlich ihrer Wirkung auf das Gefäßsystem zu überprüfen und erkannten dann schnell, dass Flavonoid-Verbindungen mindestens über die Fähigkeit verfügen, Tumorentstehungen vorzubeugen und die Ausbreitung von bereits bestehenden Tumoren zu stoppen.
Für die europäische Konsumgesellschaft ist die sehr niedrige Einnahme von Flavonoiden charakteristisch. Im Gegensatz dazu treten bei der Bevölkerung in der östlichen Welt kaum Tumor- und Gefäßerkrankungen auf. Durch diese Erkrankungen kommt es in der westlichen Welt zu den meisten Todesfällen.
Die vorteilhaften Wirkungen der Flavonoide:
Die meisten Flavonoide verstärken die Wirkung von antioxidanten Vitaminen, die in Wechselwirkung mit ihnen ihre positiven Eigenschaften entfalten.
Weitere Charakteristika der Flavonoide: